16.08.2025 Sparkassen-Kreisoberliga: FV Ottendorf-Okrilla – SG Crostwitz 

Beim bestem Fußballwetter – angenehme 23 Grad und leicht bewölktem Himmel – empfing der FVO zum Saisonauftakt die Mannschaft aus Crostwitz.

Die Gastgeber starteten engagiert und offensiv in die Partie. Schon in der 4. Minute belohnte sich Ottendorf für den mutigen Beginn: Tom Gläser vollendete einen Angriff zur frühen 1:0-Führung. Auch in der Folge erspielte sich der FVO gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch mehrfach am Torhüter oder an der eigenen Chancenverwertung.

Wie so oft im Fußball nutzte der Gegner die eigenen Schwächen aus: Ein Freistoß von der rechten Seite segelte halbhoch in den Strafraum, wurde leicht verlängert und fand in der 18. Minute seine Weg ins Tor – 1:1. Ottendorf ließ sich davon nicht beirren und kam selbst zu weiteren Chancen, während auf der anderen Seite Torhüter Marc-Louis mit einer starken Parade auf der Linie den Rückstand verhinderte. Kurz vor der Pause allerdings fast eine Kopie des ersten Gegentreffers: Wieder ein Freistoß aus ähnlicher Position, wieder halbhoch in den Strafraum gebracht – und erneut war der Ball im Netz. So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel spielte Ottendorf weiter mutig nach vorn, doch Crostwitz verteidigte konsequent. In der 61. Minute gelang den Gästen nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und schnellem Umschalten sogar das 1:3. Mit zahlreichen Spielerwechseln verlor die Partie im Anschluss etwas an Tempo, die Gäste verstanden es zudem, das Spiel geschickt zu beruhigen. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend: In der 91. Minute setzte Ottendorf nach und Pepe Herrmann stocherte den Ball zum 2:3 über die Linie.

Am Ende blieb es beim knappen Auswärtssieg für Crostwitz. Aus Sicht der Hausherren überwogen an diesem Tag die verpassten Chancen und die Probleme bei Standardsituationen. Genau daran gilt es in den kommenden Wochen zu arbeiten, um bald den ersten Saisonsieg einzufahren. Bereits nächste Woche wartet mit dem Auswärtsspiel in Pulsnitz die nächste Gelegenheit.

Text: Marcus Reichelt
Fotos: Annett Gläser