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SG Oßling-Skaska - SV Sankt Marienstern (0 : 3)


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Kommentar vom [13.12.09, 18:41 Uhr] eingetragen von: zschechi

Panschwitz schockt die SGO!

Am heutigen 3. Advent startete für die SGO die Rückrunde in der Kreisliga gegen den SV Sankt Marienstern. Das Ziel vor dieser Partie war ganz klar abgesteckt. Die Niederlage gegen Schwepnitz aus den Köpfen streichen und heute 3 Punkte einfahren. Mit einem Sieg könnte man sich von den Abstiegsrängen absetzen und mit einem recht ordentlichen Punktepuffer in die Winterpause gehen. Ähnlich sieht es auch bei den Gästen aus, die mit einem Sieg mit der SGO gleichziehen würden. Pünktlich zum Jahresabschluss lichtete sich auch das Lazarett auf Seiten der Gastgeber wieder. Mit Marx und Bulmann kehrten 2 ganz wichtige Leistungsträger zurück. Paul zog sich dagegen im Spiel in Schwepnitz einen Muskelfaseriss zu und musste genau wie Lautsch passen. Naumann rückte somit auf die linke Verteidigerposition und Zschech übernahm den Part im linken Mittelfeld. Das Hinspiel konnte Oßling nach einer ganz starken Aufholjagd mit 3:2 gewinnen. So war alles für ein spannendes Spiel angerichtet und der Schiri konnte die Partie auf dem Nebenplatz in Skaska anpfeifen.

Die ersten 2 Minuten gehörten der SGO, die gleich wie die Feuerwehr loslegten. Bulmann gleich vom Anstoß weg mit der ersten Duftmarke, doch sein Schuss wird geblockt. Doch bereits in der 3. Spielminute wird die Oßlinger Abwehr überrascht. Ballverlust im Mittelfeld und dann ging es ganz schnell. Ein Pass in die Nahtstelle der SGO-Verteidigung und der Spieler steht allein vor Müller und schließt unhaltbar zur 0:1 Führung ins lange Eck ab. Und nur 2 Minuten später pennt die Oßlinger Defensive wieder. Hauffe rutscht im Mittelfeld aus und der Spieler hat viel Platz. Ein Pass in die Spitze und ein gekonnter Heber genau ins lange Eck und es steht 0:2 aus Oßlinger Sicht, die sich das hier ganz anders vorgestellt hatten. Binnen zwei Minuten führt Panschwitz mit zwei Toren und allen war klar, das dass hier ganz schwer werden würde. Und nur drei Minuten später hätte es bald zum dritten mal im Kasten von Müller geklingelt. Ein langer Freistoß kommt hoch in die Mitte. Alle gucken zu und der Gästespieler rauscht heran und köpft den Aufsetzer Richtung Tor, doch es fehlten ein paar Zentimeter zum dritten Tor. Dann versuchten die Gastgeber so allmählich den Schockzustand zu überwinden und spielten wieder mit. Hauffe, Bulmann und Kubin versuchten es immer wieder aus der zweiten Reihe, scheiterten aber entweder am Abwehrriegel oder am guten Gästekeeper. Erst nach 28 Minuten die erste richtig dicke Chance für Tamke. Der bekommt den Ball hoch in den Sechzehner, setzt sich gegen 2 Mann durch und zieht aus der Drehung ab, doch der Keeper hält den Ball mit einer Glanzparade. Auch Panschwitz versuchte immer wieder die heute unsichere Abwehr mit schnellen Kontern zu überwinden, doch beide Mannschaften hatten mit den Platzverhältnissen so ihre Probleme und so kamen wenig gute Spielzüge zustande. Gegen Ende der ersten Hälfte machte Oßling mächtig Druck und drängte Panschwitz weit in die eigene Hälfte, doch wirklich zwingende Chancen kamen dabei nicht zustande, zumal Marx wie zu oft in letzter Zeit einen schwachen Tag erwischte und der Rest der Offensive auch nicht glänzte. Kubin noch mal mit einem Schuss aus der zweiten Reihe und dann war Halbzeit.

Die beiden Trainer redeten in der Pause der Mannschaft ins Gewissen und erinnerten sie ans Hinspiel, als man zur Pause auch mit 2:0 zurücklag und das Spiel noch drehte. Dementsprechend motiviert kamen die Oßlinger aus der Kabine und machten mächtig Dampf. Bulmann und Hetmann eroberten sich gleich den Ball und wollten ihre Truppe aufwecken. Doch nach nur 2 Minuten in der zweiten Hälfte machte das Schirigespann alle guten Vorsätze kaputt. Der Panschwitzer Stürmer läuft von der Außenbahn in den Sechzehner und trifft dabei Naumann am Bein und fällt hin. Der Schiri lässt erst weiterspielen doch der Assistent will es besser gesehen haben und schwenkt die Fahne. Nach kurzer Beratung zeigt der junge Schiri auf den Punkt – völlige Fehlentscheidung. Den Elfer verwandeln die Gäste sicher und es steht 0:3. Dann war die Messe gelesen und Oßling so gut wie geschlagen, weil das Schirigespann mit dieser Entscheidung das Spiel vorzeitig entschied. Beide Mannschaften spielten jetzt gemütlich vor sich hin und wirkliche Gefahr kam nur selten auf. Schätzler mal mit einer hohen Flanke in die Mitte. Der Keeper will den Ball fangen, lässt ihn aber wieder fallen. Die Oßlinger Offensive überhaupt nicht bei der Sache und keiner setzt nach. In der 58. Minute dann noch mal ein Freistoß für Panschwitz aus gut 35m. Der wuchtige Schuss geht gegen die Latte, Müller wäre aber wohl zur Stelle gewesen. Das Spiel plätscherte jetzt so dahin und Großchancen blieben Mangelware. Der Schiri und seine 2 Gefährten sorgten dagegen immer wieder für Stimmung. Der junge Schiri Biastoch schon in der ersten Halbzeit völlig überfordert, sorgte mit seinen wunderlichen Foulauslegungen immer wieder für Verwirrung in beiden Lagern. Sein Assistent Krahl belehrte dagegen die Trainer, Auswechsler und Zuschauer mit seiner Fachkompetenz in Sachen Einwürfe. Als er eines besseren belehrt wurde, konzentrierte er sich mehr aufs Außengeschehen als aufs Spiel und ließ Lösche die gelbe Karte sehen, weil dieser ihn in seiner Auslegung zu Recht korrigierte. Das hatte aber alles nix mit dem Ergebnis zutun und die SGO verliert gegen Panschwitz mit 0 zu 3.

Fazit: Oßling die ersten Minuten gar nicht bei der Sache und Panschwitz nutzte das eiskalt mit einem Doppelpack. Nach der Pause wollte man dann alles besser machen und wurde von dem komplett unsinnigen Elfmeter zurückgeworfen. Offensiv die SGO heute ganz schwach. Tamke zwar sehr fleißig und bemüht, allerdings zu oft allein auf weiter Flur. Bulmann im Mittelfeld mit einer sehr soliden Partie und immer wieder als Antreiber. Die Defensive mit einigen Unsicherheiten und so wurden die Fehler eiskalt bestraft. Bleibt zu hoffen, dass Marx und Tamke ihre Ladehemmungen bis zur Rückrunde in den Griff bekommen und dann wieder voll durchstarten. Glückwunsch an Panschwitz, die heute mit einer guten Mannschaftsleistung verdient gewonnen haben. Das Schirigespann Biastoch, Krahl und Haufe absolut nicht Kreisligatauglich und mit einer ganz schwachen Leistung.
Nun beginnt erstmal die Hallensaison, bei der die SGO hoffentlich wieder eine gute Rolle spielen wird.

Für die SGO spielten: Müller; Burkhard, Kubin, Naumann; Hauffe, Zschech (Bomsdorf), Bulmann, Schätzler (Semjank), Hetmann; Marx (Gröger) und Tamke



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